Komplexe gesellschaftliche Entwicklungen, historische Details, außergewöhnliche Landschaften oder vergessene Kunstwerke: Überall werden Kulturabdrücke hinterlassen, die Beachtung verdienen, in der medialen Berichterstattung und öffentlichen Aufmerksamkeit aber kaum eine Rolle spielen. Die Beiträge des Magazins drehen sich immer wieder um bemerkenswerte Zeugnisse menschlichen Gestaltungswillens – was nicht ausschließt, dass auch totale Zivilisationsbrüche zur Sprache kommen. Im Idealfall bildet das Magazin im Laufe der Zeit selbst einen Kulturabdruck, der das Interesse an Personen und Ereignissen wachhält und die Debatte weiterträgt.
Unsere Autorinnen und Autoren widmen sich insbesondere Themen aus der Region Osnabrück, dem benachbarten Münster(land) und umliegenden Gebieten. Überregionales ist jedoch ebenso wenig ausgeschlossen wie Zeitloses oder ganz und gar Abseitiges.
Aufgelesen: Unendlich viele Bücher, unter ihnen auch Bestseller vergangener Zeiten, führen heute kaum mehr ein Schattendasein. Wir schauen, was sie uns noch zu sagen haben.
#lyrik: Wer Gedichte liest, fällt ein bisschen aus der Zeit, kommt aber oft auf interessante Gedanken. Das versuchen wir ebenfalls und setzen schon einmal ein Aufbewahrungszeichen der Digitalisierung vor die zumeist unbekannten Texte.
Ortsnamen in Stadt und Land: Was bedeutet eigentlich Riemsloh? Oder Pye? Oder Kattenvenne? Unter dem Stichwort „Ortsnamen“ geht Ebba Ehrnsberger der Herkunft von Ortsnamen auf den Grund.
Schriftzeichen: Wer durch die Goldenen Bücher der Friedensstädte Münster und Osnabrück blättert, findet Königinnen und Könige, einen Kaiser und einen Papst, bedeutende Politiker und einige fanatische Nationalsozialisten, herausragende Künstler, erfolgreiche Sportler und Menschen, die Wegweisendes geleistet haben. Wir nehmen ausgewählte Schriftzeichen zum Anlass, einen besonderen Aspekt aus dem Leben der Unterzeichner zu beleuchten.
Historische Bildpostkarten: Das Archiv Historische Bildpostkarten der Universität Osnabrück wurde 2010 mit der Stiftung der Sammlung von Prof. Dr. Sabine Giesbrecht gegründet. Mittlerweile umfasst es rund 22.000 Karten. In unserer Reihe stellt Sabine Giesbrecht einzelne Karten unter verschiedenen Schwerpunktthemen vor.

Redaktion & Autorenrunde

Redaktionspartner

Archiv Historische Bildpostkarten

Das Archiv Historische Bildpostkarten der Universität Osnabrück wurde 2010 mit der Stiftung der Sammlung von Prof. Dr. Sabine Giesbrecht an die Universitätsstiftung Osnabrück gegründet. Seitdem ist es durch weitere Schenkungen ständig gewachsen. Die Sammlung umfasst historische Bildpostkarten von den Anfängen bis 1945. Sammlungsschwerpunkte sind musikalische Themen sowie Karten von allgemein kulturellem und historischem Interesse.
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Diözesanmuseum Osnabrück

Das Diözesanmuseum wurde 1918 unter Bischof Wilhelm Berning begründet und 2008 grundlegend modernisiert. Es umfasst neben dem berühmten Domschatz auch Bilder, Skulpturen, liturgische Gewänder und kostbare Möbel sowie seltene alte Schriften und Reliquien.
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Literaturbüro Westniedersachsen

Das vom Land Niedersachsen geförderte Literaturbüro Westniedersachsen versteht sich als intensiv vernetztes Zentrum literarischer Aktivitäten für die Stadt Osnabrück und die westliche Region Niedersachsens. Als erstes kommunales Literaturbüro in Niedersachsen ist es Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Literaturhäuser. Im Mittelpunkt steht die Konzeption und Durchführung von Lesungen und literarischen Projekten zur Förderung der Lese- und Schreibkultur. Entsprechend dem Profil der "Friedensstadt Osnabrück" liegt ein Schwerpunkt des Programms auf dem "Dialog der Kulturen".
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Museum am Schölerberg

Seit 1988 macht das Museum am Schölerberg Natur und Umwelt spielerisch und spannend erlebbar. Es beherbergt neben seinen naturwissenschaftlichen Sammlungen und einer – derzeit neu im Aufbau befindlichen – Dauerausstellung auch das Planetarium und ein umfangreiches Außengelände.
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Museum Industriekultur Osnabrück

Das MIK - Museum Industriekultur Osnabrück befindet sich in den historischen Gebäuden der ehemaligen Steinkohlenzeche am Piesberg. Im Zentrum der interaktiven Dauerausstellung steht das Verhältnis von Mensch, Natur und Wirtschaft. Eine eigene Kinderspur und die Fahrt in den 30 Meter tiefen Bergwerksstollen machen den Museumsbesuch zum eindrücklichen Erlebnis für die ganze Familie.
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Museumsquartier Osnabrück

Das Museumsquartier Osnabrück mit seinen vier Standbeinen – dem Kulturgeschichtlichen Museum, dem Felix-Nussbaum-Haus, der Villa Schlikker und dem Akzisehaus – kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 1879 von Osnabrücker Bürgern als Vereinsgründung ins Leben gerufen, bildete das "Museum zu Osnabrück" den Ursprung der heute vielfältigen Osnabrücker Museumslandschaft. Der Weg vom einstigen Universalmuseum zum heutigen Kunst-, Geschichts- und Kulturforum der Stadt ist so facettenreich und spannend wie die Vielfalt der Sammlungen, die die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dort über die Jahrhunderte zusammengetragen haben - ein kultureller Schatz der besonderen Art! Grund genug, darin zu stöbern und das eine oder andere Wissenswerte zu erzählen.
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Stadtarchiv Münster

Das Stadtarchiv Münster versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle, die Interesse an der Geschichte der Stadt Münster haben. Als "Gedächtnis der Stadt" archiviert es vor allem wichtige Originalunterlagen aus der Stadtverwaltung Münster, die während der Öffnungszeiten im Lesesaal eingesehen werden können. Darüber hinaus bietet das Archiv umfangreiche digitale Recherchemöglichkeiten.
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Villa Stahmer

Das Museum Villa Stahmer in Georgsmarienhütte erinnert mit seiner Dauerausstellung an die in Niedersachsen einzigartige Geschichte des Hüttenwerkes, des Industriedorfes und an die Gründung der Stadt Georgsmarienhütte. Dabei verkörpert die Industriellenvilla wie kein ganz anderes Exponat das Selbstverständnis einer ganzen Epoche. Im „Kulturabdruck“ werden in loser Reihenfolge immer wieder Exponate, die die Stadtgeschichte repräsentieren, vorgestellt.
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Zoo Osnabrück

1935 als „Heimattiergarten“ gegründet umfasst der Zoo Osnabrück heute eine Fläche von 23,5 Hektar, auf der mehr als 2.200 Tiere leben. In pandemiefreien Zeiten kommen pro Jahr gut eine Million Besucherinnen und Besucher zum Schölerberg. Der Zoo unterstützt die Berichterstattung des Magazins mit regelmäßigen Expertenbeiträgen. Dabei geht es insbesondere auch um Fragen des Artenschutzes und der artgerechten Haltung bedrohter Tierarten.
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